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Entdecke Sie Menschen und Momente, die SolidarMed geprägt haben.

Rund 80 Personen gründen SolidarMed als Verein zur Unterstützung der katholischen Missionsmedizin. Damals hiess die Organisation: «Schweizerischer Katholischer Verein für Missionsärztliche Fürsorge».

In der eigenen Publikation «Missionsärztliche Caritas» erscheinen die Berichte von der Arbeit der ersten katholischen Missionsärzt:innen: Maria Kunz in Südafrika, Bertha Hardegger in Lesotho, Alois Gabathuler in Tansania.
Die Kriegsjahre sind auch Krisenjahre für den Verein. Der Kontakt in den Süden bricht fast ab. In der Schweiz sind manche Vorstandsmitglieder im Aktivdienst. Die Mitgliederzahl nimmt stark ab.
Die Jubiläumsversammlung zum 25. Geburtstag ist nicht gut besucht. Finanziell ist der Verein limitiert. Immerhin berichtet er in seiner Publikation weiterhin aus aller Welt: Afrika, Lateinamerika, Indien und Südostasien.
Der Verein ändert seinen Namen in «Schweizerischer Katholischer Missionsärztlicher Verein».

Mary Annuncita
Pflegefachkraft
Schwester Annunciata erwies sich über die Jahre aber vor allem auch als unentbehrlich für SolidarMed und die Schweizer Ärzt:innen: Sie war Schutzengel, Zufluchtsort und kulturelle «Brückenbauerin».
Edgar Widmer
Assistenzarzt in Ifakara, Tansania
Zwischen Ifakara und der Schweiz prägte Edgar Widmer Jahrzehnte lang SolidarMed, baute Netzwerke auf und kämpfte für eine Medizin, die Menschen weltweit wirklich erreicht.
Die Mitgliederzahl steigt auf über 2000 Mitglieder an. Der Übergang von der Gründungsgeneration zum neuen Co-Präsidium gelingt. Otto Studer und Edgar Widmer übernehmen vom Gründer und langjährigen Präsidenten Friedrich Kürner und verstärken die entwicklungspolitische Herangehensweise.
Global startet in diesem Jahr unter der Ägide der WHO ein weltweites Impfprogramm (Expanded Programme on Immunization).

Josef Jeker
Assistenzarzt Lesotho
Marie-Thérèse und Josef Jeker wollten ursprünglich nach Bhutan. Doch ein unerwarteter Brief führt sie nach Lesotho: Dort warten ein abgelegenes Spital, extreme Armut und fremde Lebensweisen, die ihr Weltbild und ihr Engagement für immer verändert.
Global werden die Pocken als ausgerottet gemeldet.
Dominik Mboya und Kafuruki Shubis
Ärzte aus Tansania
1999 ging die langjährige Partnerschaft zwischen SolidarMed und der katholischen Kirche in Tansania in die Brüche. Opfer dieser traumatischen Episode waren die beiden tansanischen Ärzte Dominik Mboya und Kafuruki Shubis.
Ein professionelles Sekretariat wird eingerichtet. Das Budget übersteigt erstmals die Millionengrenze. Nebst Privatspenden und vor allem kirchlichen Projektbeiträgen kommt die DEZA für Kosten der Rekrutierung von Ärzt:innen und damit verbundene Projekte auf. Der Verein fokussiert auf drei Länder: Lesotho, Tansania und Kamerun; gleichzeitig können nun auch wieder Ärzt:innen ins unabhängig gewordene Simbabwe gesendet werden.
Massiver Anstieg der Neuansteckungen mit dem HI-Virus und Ausbreitung zu einer Epidemie. Binnen eines Jahrzehnts lag die HIV-Prävalenz in Simbabwe bei über 30 Prozent und verharrte über mehrere Jahre auf diesem extrem hohen Niveau. Das HI-Virus tötete nicht schnell, sondern über Jahre hinweg. In dieser Zeit erlebten die Ärzt:innen ein Massensterben, dem sie lange nahezu hilflos gegenüberstanden.

Markus Frei
Arzt und ehemaliges Vorstandsmitglied
Als junger Tropenmediziner reist Markus Frei 1980 ins unabhängige Simbabwe. Was folgt, ist eine prägende Laufbahn zwischen Spitalalltag, Aufbauarbeit in Tansania und dem Kampf gegen HIV/Aids – und ein Engagement, das SolidarMed nachhaltig verändert.

Seit diesem Jahr zertifiziert die ZEWO SolidarMed mit dem Gütesiegel für den vertrauenswürdigen, zweckbestimmten, wirtschaftlichen und transparenten Umgang mit Spendengeldern.
Der letzte SolidarMed-Arzt verlässt Kamerun. Auch in Ifakara (Tansania) sind die Arzteinsätze beendet. Hier führt SolidarMed ab 1994 im Auftrag der DEZA Abklärungen für die Unterstützung des gesamten Gesundheitssystems im Kilombero-Distrikt durch.
Mit Rudolf Fischer übernimmt ein Entwicklungsexperte die Geschäftsführung von SolidarMed.
SolidarMed entscheidet sich für ein Engagement in Mosambik. Das Geld kommt vor allem von der DEZA. Das Projekt geht weit über den Einsatz von Ärzt:innen an Spitälern hinaus und nimmt den Aufbau des Gesundheitssystems, ausgehend von einem Gesundheitszentrum in Chiúre, in Angriff.


Rudolf Fischer
Ehem. Geschäftsleiter SolidarMed
«Mosambik war mein Herzensprojekt und ein wichtiges Vorzeigeprojekt SolidarMeds. Mit unserem interdisziplinären Team konnten wir eine Veränderung in den Köpfen der Menschen erwirken».
Zum 75. Jubiläum steht SolidarMed mitten in einem grossen Umbau. Die Strategie: Gesundheitspolitische Expertise statt Ärzt:innen-Einsätze. Die DEZA stellt hohe Anforderungen. Dafür braucht es auch neue Finanzierungsmodelle und, passende Kommunikationsstrukturen. Der finanzielle Rahmen ist eng.
Trotz politischer Krise möchte SolidarMed sein Programm in Simbabwe weiterführen.

Durch internationale Programme in Millionenhöhe werden HIV-Medikamente erstmals auch für Länder des Globalen Südens erschwinglich. Im Zentrum steht der Aufbau eines Systems, das Patient:innen den Zugang zu Therapien langfristig ermöglicht.
Der ehemalige SolidarMed-Mitarbeiter, Ethnologe und Gesundheitsexperte Thomas Gass prägte das SolidarMed Antiretroviral Treatment-Programm (SMART) seit der ersten Stunde.
Mit der Verfügbarkeit von kostengünstigen HIV/Aids-Medikamenten für den globalen Süden eröffnet sich für SolidarMed ein neues Betätigungsfeld. Der Verein startet sein «SolidarMed AntiRetroViral Treatment Program» (SMART) in Tansania, Simbabwe und Lesotho.


Euphrasia Gwanyanya
Pflegefachkraft und Anästhesistin
«Je breiter meine Lebensgeschichte publik wurde, desto stärker wurde ich zu einem Parade-Beispiel für jemanden, der dem Tod ein Schnippchen geschlagen hatte, der allen HIV-positiven Menschen einen Weg aufzeigen konnte, die Vorurteile und Ängste vor den Medikamenten und den sozialen Konsequenzen einer Diagnose abzubauen.»
Dank des Zugangs zu erschwinglichen und wirksamen Therapien hat sich HIV auch auf dem afrikanischen Kontinent von einer tödlichen zu einer chronischen Erkrankung gewandelt. Dennoch erfordert das Virus weiterhin konstante Aufmerksamkeit und ein Gesundheitssystem, das die Kontrollmechanismen zuverlässig aufrechterhält.


Renate Albrecht
Ärztin in Simbabwe
Nicht alles, was an Renate Albrechts Berichten über ihren Einsatz fasziniert, ist ihrer sozialen Position als Frau geschuldet. Durch ihre Worte öffnet sich ein Fenster in eine Welt, über die sonst selten erzählt wird.
SolidarMed nennt sich ab jetzt «SolidarMed – Schweizer Organisation für Gesundheit in Afrika». Zum ersten Mal übertrifft der Verein die Marke von einer Million aus der Spendensammlung bei seinen Mitgliedern und privaten Spendenden.

Mats’eliso Setoko
Pflegefachkraft in Lesotho
Mit Herz, Disziplin und unermüdlichem Lernwillen hat Mats’eliso Setoko die HIV/Aids-Bekämpfung in Lesotho mitgeprägt. Von Hausbesuchen in entlegenen Dörfern bis zum Studium in Europa.
Fast 100 Personen arbeiten für SolidarMed, der grösste Teil davon sind lokale Mitarbeitende in den Projektländern.
Die Covid-Pandemie beeinträchtigt die Gesundheit und Lebensstandards der Menschen in den Projektländern.

2020 SolidarMed integriert die Stiftung Aids&Kind und ist nun auch in Südafrika, Kenia und Indien aktiv.

Aufbauend auf den Erfahrungen mit der dezentralen HIV/AIDS-Bekämpfung startet SolidarMed ein neues Programm: ComBaCaL (Community Based chronic disease Care Lesotho). Es beabsichtigt, die Qualität der Behandlung chronischer Leiden in Lesotho zu verbessern.

Die Organisation erreicht in ihrer Arbeit Spitzenwerte bei der Ausbildung von Gesundheitspersonal und bei der Anzahl wissenschaftlicher Analysen seiner Programme.

Dürren und Naturkatastrophen, bewaffnete Konflikte und verschärfte Krisen der staatlichen Gesundheitsdienste prägen das Umfeld in Lesotho, Mosambik und Simbabwe.


Stossen Sie am 30. Mai 2026 gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden während einer unvergesslichen Feier in Luzern auf das 100-jährige Bestehen von SolidarMed an.

Ein Dokumentarfilm von Beat Bieri und Cristina Karrer zeigen die bewegte 100-jährige Geschichte und Entwicklung – getragen von Menschen, Austausch und gelebter Solidarität in der Zusammenarbeit mit Partnern in Afrika.
30.05.2026
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26.09.2026 - 5.11.2026

Wir laden Sie herzlich ein, die 100-jährige Geschichte von SolidarMed in einem Dokumentarfilm von Beat Bieri und Cristina Karrer zu entdecken. Der Film zeichnet die Entwicklung der Organisation nach – getragen von Menschen, Austausch und gelebter Solidarität in der Zusammenarbeit mit Partnern in Afrika.

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Beat Bieri, Regisseur Dokumentarfilm
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